Upcycling oder Entsorgung durch Karbonisierung

In unseren Rest- oder Abfallstoffen steckt viel mehr als nur die Energie der Zukunft. Ausgesuchte biogene Reststoffe (KUP Holz, Silageabfälle, Extraktrückstände, Papierfaserschlamm…) lassen sich durch Karbonisierung (Verkohlung, Pyrolyse) zu neuen, wertvollen Produkten veredeln. Doch selbst, wenn das Material eine Veredelung nicht mehr zulässt, profitieren Sie bei bei Entsorgung ihres Materials mittels Karbonisierung von einigen Vorteilen.

Vorteile

Der Eintragsstoff (Input) wird vollständig zu Karbonisaten und überschüssiger regenerativer Wärme verwertet

Es gibt keine weiteren, zu entsorgenden Nebenprodukte.

Reduzierung der Eintragsmenge um mehr als 70% (von 2.300t Input-Trockenmasse bleiben nur noch knapp 700t an Karbonisat übrig).

Durch die thermische Behandlung kommt es zur Zerstörung pathogener Erreger und organischer Schadstoffe.

Die Karbonisierung ist aktiver Klimaschutz: Ein Großteil des im Eintragsstoff enthaltenen Kohlenstoffs wird im Karbonisat stabil gebunden und geht nicht als CO2 in die Luft.

Die erzeugte, nutzbare Abwärme von bis zu 600 kWth (pro Anlage P1500) kann für Heiz- und Trocknungszwecke oder zur Verstromung genutzt werden.

Mögliche Eintragsstoffe

Im Folgenden finden Sie lediglich Beispiele. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr zu recycelnder Stoff ist nicht aufgeführt? Sprechen Sie mit uns. Wir haben im Auftrag unserer Kunden und zahlreicher Forschungsprojekte schon eine breite Vielzahl an Eintragsstoffen getestet. Auch bieten wir unseren Kunden in der Regel immer einen Material-Test mit anschließender Analyse des Materials an, damit Sie auf Nummer sicher gehen können.

Pflanzenkohle & Futterkohle

Gärreste

Mist, Trockenkot

Getreide (-abfälle)

Ausputz, Spelzen

Silage (-abfälle)

Heu, Stroh

Hackschnitzel

Holzpellets

KUP Holz

NaWaRo

Ast- und Strauchschnitt

Grünschnitt

Landschaftspflegematerial

Kompostabsieb

Biotonne

Trester

Treber

Extraktrückstände

Düngesubstrate

Gülle

Klärschlamm

Grundsätzliche Anforderungen an das Input-Material

Mindestheizwert von 10 MJ/kg.

Trockensubstanzgehalt von > 65 %.

Partikelgröße von < 30mm.

Schütt- und rieselfähig.